Donnerstag, 26. Januar 2012

Die Praxis


HERZLICH WILLKOMMEN 
in meiner Praxis für Babys, Kinder und die ganze Familie. Alles was Sie darüber erfahren möchten, finden Sie in diesem Blog: Die linke Spalte informiert über meine Qualifikationen, und mit Klick auf eines der LABELs dort öffnen sich in der rechten Spalte die gewünschten Themen.

SPRECHZEITEN
Montag bis Donnerstag 11 bis 17.00 Uhr,
Termine nach Vereinbarung.
Mobil-Tel.Nr.: 0176-23 27 28 86
Praxis-Tel.Nr.: 089-12 41 70 08 (Mailbox)

ADRESSE
Häberlstraße 17, Seitenhaus (Eingang durch das Tor)
80337 München
Die Praxis liegt im grünen Innenhof, mit Platz für Fahrrad und Kinderwagen. Dort liegt auch das babyfreundliche Speisecafé Netzwerk, geöffnet von 10 - 14:30 Uhr (http://www.nguf.de/)
Meine Praxisräume sind mit Rollstuhl barrierefrei zugänglich.
MVV
U3/U6 Goetheplatz (2 Stationen vom Marienplatz), von dort 3 Min. Fußweg.
Bus Nr. 58 Kapuzinerplatz (7 Min. vom Hauptbahnhof), von dort 1 Min. Fußweg.
PARKEN
Die Häberlstraße liegt im Parklizenzgebiet "Alter Südfriedhof" und bietet reichlich Kurzparkplätze, so gelingt es meist rasch, einen freien Parkplatz zu finden. 
Mein neues Buch
erscheint am 3. Februar und kann schon bestellt werden:




ausserdem aktuell:



If you speak english please send me an e- mail and I´ll be happy to answer your questions.

Die Behandlung von Babys bildet einen Schwerpunkt in meiner Praxis - die ist ja auch in der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. angesiedelt, die ich 1979 mitgegründet habe und in der ich als Eltern-Säuglings-Beraterin u.a. für die Schreibaby-Ambulanz zuständig bin (www.haeberlstrasse-17.de). Daneben habe ich bereits viele gute Bücher für Baby-Eltern geschrieben (siehe in der linken Spalte: "Meine Bücher").

Behandlungs-Gebühren

Meine Abrechnung folgt dem oberen Satz im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) und meine Behandlungen sind vom Hufelandverzeichnis erfasst.
Für Baby-Osteopathie wird bei der Erstbehandlung eine Stunde reserviert, folgende Behandlungen können kürzer sein. Hier kommen pro Behandlung mehrere GebüH-Ziffern zur Anrechnung, z.B. 1,4,20,35, und ergeben für eine Behandlungszeit von z.B. 60 Minuten eine Gebühr von 80,40 €.
Die Homöopathie wird  ebenfalls nach Zeitaufwand über die Ziffer 2 des GebüH abgerechnet, das für eine Behandlungszeit von 30 Minuten den oberen Satz von 41,00 € nennt. Die Erstanamnese nimmt bei Kindern oft 60 - 90 Minuten, bei Erwachsenen 90 - 150 Minuten in Anspruch, inkl. anschließenden Fallanalysearbeiten. In der konstitutionellen Behandlung sind in mehrwöchigem Abstand einige kürzere Folgeanamnese-Termine von ca. 30 - 60 Minuten nötig, in akuten Situationen kurze Besprechungen, auch am Telefon.
Privatkassen, Zusatzversicherungen und Beihilfe erstatten Heilpraktikergebühren in unterschiedlicher Höhe gemäß der individuellen vertraglichen Vereinbarung.Gesetzlichen Krankenkassen ist dies bisher leider nicht möglich. Meine Kostenberechnung ist unabhängig von eventueller Erstattung zu begleichen.
Ein Blick in das GebüH: http://www.versicherung.de/infoCafe/Gebuehrenverzeichnis-fuer-Heilpraktiker.asphttp://www.versicherung.de/infoCafe/Gebuehrenverzeichnis-fuer-Heilpraktiker.asp

 

Sonntag, 1. Januar 2012

BABY-OSTEOPATHIE

In einer Studie von Viola Fryman fanden sich craniosacrale Fehlstellungen bei fast 95 Prozent der „nervösen“ Säuglinge!

Craniosacrale Osteopathie erweist sich rund um die Geburt als besonders effektiv – vielleicht weil der Fokus sowohl hier als dort auf dem „Cranium“ und dem „Sacrum“, der Kopf- und Beckenregion des Körpers liegt. Aber das ist längst nicht alles. Zu den Beschwerden, die sich osteopathisch gut behandeln lassen, gehören:
  • Regulationsstörungen: vermehrtes Schreien, Quengeligkeit,
  • Schreckhaftigkeit, extreme Wachheit, Schlafprobleme
  • Koliken Verdauungsbeschwerden (z.B. Koliken, Blähungen, Verstopfung)
  • vermehrtes Spucken
  • Trinkprobleme (Kiefergelenksprobleme)
  • Verspannungen (KISS, Schiefhals, etc.)
  • Asymmetrien des Schädels
  • Hüftdysplasie
  • Motorische Entwicklungsverzögerungen (z.B. verspätetes Krabbeln)
    (Weitere Beschwerden: siehe unter Homöopathie)
Nach der Geburt hilft Osteopathie dem Baby, sich von dem gewaltigen Druck auf Schädelknochen, Kopfgelenk etc. zu erholen, der zu jeder normalen Geburt gehörtumso mehr nach geburtserschwerenden Umständen, also
  • nach ungewöhnlich langer oder stürmischer Wehentätigkeit
  • nach Geburtseinleitung
  • wenn die Austreibungsphase besonders heftig war
  • oder unterstützt werden musste durch Zange, Saugglocke, Kristellern
  • nach einem Kaiserschnitt,
  • wenn sich das Baby in Beckenendlage befand.
Der Schädel des Babys ist noch verformbar, durch hohen Druck vor und während der Geburt kann es zu Kompressionen und Verdrehungen der Schädelknochen oder zu schmerzhaften Verspannungen der Hirnhäute kommen. Das beeinträchtigt das Nervensystem (Quengeligkeit, Schreckhaftigkeit, Einschlafprobleme) ebenso wie das Verdauungssystem (vermehrtes Spucken, Koliken, etc.) und ich habe oft den Eindruck, dass betroffene Babys unter latenten Schmerzen leiden, wie z.B. unter einem bohrenden Kopfschmerz, der sie unruhig macht ("Schreibabys").
Der Nacken des Babys kann in der Tiefe so verspannt oder verzerrt sein, dass es zu Fixierungen im Kopfgelenk (Atlas) führt welches dadurch in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Daraus ergeben sich Asymmetrien wie eine einseitige Lieblingshaltung oder die Kopfgelenk-Induzierte-Symmetrie-Störung (KISS). Liegt das Neugeborene aus diesem Grund oft in einer Vorzugshaltung, weil andere Haltungen schmerzhaft wären oder einfach auch blockiert sind, fällt das bald an einer asymmetrischen Kopfform auf.

Im ersten Lebensjahr zeigen sich ausser den bereits beschriebenen Symptomen manchmal Einschränkungen oder Verzögerungen in der Bewegungs-Entwicklung die sich osteopathisch behandeln lassen. Hier können auch Blockaden in Motorik-Strukturen – Schultergürtel, Hüftgelenke etc. - zugrunde liegen. Je frühzeitiger hier behandelt wird, desto besser. Wie der Begründer der Craniosacralen Osteopathie, W.G.Sutherland gerne sagte: „As the twig is bent so is the tree inclined“ - „Wenn der junge Zweig verbogen ist, neigt später auch der Baum dazu“.

Die Behandlung: Osteopathie ist eine einfühlsame, manuelle Therapie, das heißt, ich behandle Ihr Kind mit meinen aufmerksamen Händen. Die Berührungen sind dabei auffallend ruhig. Doch so sanft sie sind, so tiefgehend ist ihre Wirkung. Die Behandlung folgt keinem mechanischen Ablauf sondern besteht in einer Kommunikation auf manueller Ebene. Es geht bei der Behandlung nicht darum, eine Struktur direkt zu korrigieren, sondern darum, ein Umfeld zu schaffen, das die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers anregt und Veränderung erleichtert: Restriktionen können sich auflösen, Fehlstellungen sich korrigieren.

Die Anwendung der Craniosacralen Osteopathie basiert zum einen auf einem detaillierten Wissen der Anatomie und der Physiologie der Strukturen und zum anderen auf der Entwicklung von geschickten und feinfühligen Händen, die das Wissen anwenden können.“ (H.I. Magoun).

In der osteopathischen Behandlung von Neugeborenen und Säuglingen zeigt es sich mir manchmal als angebracht, zusätzlich zur Manualtherapie homöopathisch zu unterstützen. Osteopathie und Homöopathie führen dann gemeinsam zu einem rascheren und nachhaltigeren Behandlungserfolg - zum großen Vorteil meiner kleinen Patienten und ihrer Familien.