Montag, 14. März 2011

Japan nimmt Impfstoffe vom Markt

Haben Impfstoffe vier Babys in Japan das Leben gekostet? Die Kinder sind jeweils kurze Zeit nach der Impfung gestorben, Experten untersuchen nun einen möglichen Zusammenhang. 
http://www.sueddeutsche.de/wissen/vier-babys-gestorben-japan-nimmt-impfstoffe-vom-markt-1.1068741
07.03.2011, 11:39
Vier Babys gestorben Japan stoppt zwei Impfstoffe

Nach dem Tod von vier Babys in Japan haben die Behörden zwei Impfstoffe der Pharmakonzerne Pfizer und Sanofi-Aventis bis auf weiteres vom Markt genommen. Solange ein möglicher Zusammenhang zwischen den Impfprodukten und den Todesfällen untersucht werde, seien die Mittel Prevenar des US-Unternehmens Pfizer und ActHIB des französischen Konzerns Sanofi-Aventis gesperrt, teilten die Behörden mit. Am Dienstag sollten Experten angehört werden.
Drei der vier Babys, die unter zwei Jahre alt waren, starben innerhalb von drei Tagen nach der Impfung mit einem der beiden Stoffe. Zwei von ihnen hatten zusätzlich den DTP-Impfstoff gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten verabreicht bekommen. Das vierte Kleinkind im Alter von einem Jahr war am Tag vor seinem Tod mit Prevenar und DTP geimpft worden.
Prevenar schützt vor Lungenentzündung, ActHIB vor Hirnhautentzündung. Prevenar und ActHIB sind seit etwa zwei Jahren auf dem japanischen Markt und wurden bislang knapp 1,5 Millionen Kindern gespritzt.
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Das Unternehmen Pfizer teilte mit, dass es bezüglich seines Impfstoffs Prevenar bei den Untersuchungen kooperiere. In den USA werde der Wirkstoff bereits seit knapp zehn Jahren eingesetzt. Das Impfpräparat ActHIB von Sanofi-Aventis ist den Angaben des Unternehmens zufolge im Jahr 1992 in Frankreich und ein Jahr später in den USA zugelassen worden.

Samstag, 5. März 2011

E H E C

Bei EHEC handelt es sich um eine Sonderform der Koli-Bakterien. Umfassende Informationen dazu gibt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter : http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/ehec.htm

Endlich haben die Behörden ihre Warnungen vor rohen Tomaten, Gurken und Salaten wieder aufgehoben. Jetzt sollen Verbraucher auf rohe Sprossen verzichten, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (www.bfr.bund.de). Rohes Gemüse sollte gründlich gewaschen oder geschält und nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung gebracht werden. Auch bei Rohmilch und unzureichend gegartem Fleisch ist Vorsicht angebracht. Ansonsten kann alles gegessen werden was mindestens 10 Minuten auf 70 Grad Celsius erhitzt wurde.
Da die Keime sowohl über die Nahrung als auch durch sogenannte Schmierinfektionen übertragen werden können, empfehlen Experten strikte Hände-Hygiene - insbesondere nach der Benutzung öffentlicher Toiletten. Kinder, die das Fell von Tieren berühren, sollten unbedingt ihre Hände waschen.
MÜNCHEN: In der Landeshauptstadt hat sich bislang noch niemand infiziert. Es gibt zwar EHEC-Patienten, doch die haben sich die Infektion in Deutschlands Norden eingefangen (Lübeck, Schleswig, Sylt, Hamburg).