Sonntag, 4. November 2018

Wahlfach Homöopathie

Quelle
 
Neues von der Carstens Stiftung: 

"Wir unterstützen die Universitäten! Die Homöopathie ist eine feste Größe im deutschen Gesundheitssystem: Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung steht diesem Therapieverfahren offen gegenüber bzw. hält es aufgrund eigener Erfahrungen für wirksam und sicher. Laut einer Öffnet externen Link in neuem FensterForsa-Umfrage aus 2017 fordern darüber hinaus 78% der Bundesbürger, dass Homöopathie ein fester Teil des Medizinstudiums sein soll. Trotz der hohen Versorgungsrelevanz und dem Wunsch nach Integration in Forschung und Lehre der Universitäten steht die Homöopathie aber nicht standardmäßig auf den Lehrplänen. 

Aus Sicht der Carstens-Stiftung sollten Medizinstudierende bereits während des Studiums die Möglichkeit erhalten, sich mit dieser Behandlungsform auseinanderzusetzen. Nur der aufgeklärte Arzt kennt die Möglichkeiten und Grenzen, so dass er im Sinne des Patienten von der Therapiefreiheit Gebrauch machen kann.
Die aktuelle Öffnet externen Link in neuem FensterApprobationsordnung für Ärzte (ÄAppo, Anlage 3 zu §2 Abs. 8, Satz 2) nennt die Homöopathie explizit als mögliches Wahlfach sowohl im vorklinischen als auch im klinischen Abschnitt des Studiums. Medizinische Fakultäten bzw. Institute können bei der Carstens-Stiftung eine Förderung in Höhe von bis zu 750 Euro pro Semester pauschal beantragen, wenn Sie das Wahlfach Homöopathie anbieten wollen.
Auch bei der Suche nach Referenten und Bereitstellung von Curricula kann die Stiftung unterstützend und vernetzend tätig werden.
Der Antrag auf Unterstützung des Wahlpflichtfachs Homöopathie muss bis zum jeweiligen Stichtag (für das Sommersemester spätestens der 15. Februar, für das Wintersemester spätestens der 15. September des laufenden Jahres) bei der Carstens-Stiftung eingereicht werden.

Die Carstens-Stiftung fördert auch Arbeitskreise durch die Erstattung von Reisekosten und Dozentenhonoraren. Zusätzlich ist es möglich, Sachmittel in Form von Fachliteratur oder -software zu beantragen. Aktuell werden AKs in Oldenburg, Hannover, Halle-Wittenberg, Leipzig, Köln, Tübingen, Marburg und Dresden unterstützt. Wer einen weiteren AK gründen möchte, erhält hier weitere Informationen: 

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